Neue Stadt, gleiches Prozedere. Unser Ziel für die nächsten drei Nächte ist Hoi An. Los ging’s dieses Mal allerdings erst um elf Uhr und die Fahrt dauert auch nur sechs Stunden.



Rausgelassen wurden wir allerdings, wie soll’s auch anders sein, wieder am Straßenrand. Das läuft dann wie folgt ab, kurz vor dem gewünschten Stop (2-3 Minuten) kommt der Steward und man nimmt an, dass man als Nächstes rausgeworfen wird. Also packt man so schnell wie möglich seine Sachen zusammen und rennt zum Ausgang. Dabei wird man vom Steward mit Go, Go, Go angetrieben. Der Bus hält, man schlüpft in seine Schuhe (im Bus dürfen keine Schuhe getragen werden) und springt aus dem Bus, da wartet dann schon ein weiterer Steward und wirft einem das Gepäck vor die Füße. Der Steward springt dann in den bereits fahrenden Bus und es geht schon weiter. Immer eine sehr spannende Angelegenheit. Doch Gott sei Dank, wartete der Besitzer der nächsten Unterkunft bereits auf der anderen Straßenseite auf uns.

In unserer Wunderschönen Unterkunft in Hoi An angekommen ging es erstmal in den Pool.

Eine wirklich schöne Stadt, bekannt für ihre Altstadt. Als letzte, echte Oldtown in Vietnam wurde sie während des Krieges nicht zerstört und zählt seit 1999 sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe!



Außerdem sind Vormittags und Nachmittags die Straßen der Altstadt für Autos und Roller gesperrt. Es tut wirklich unglaublich gut einfach mal durch die Gassen zu laufen oder radeln, ohne dem chaotischen Verkehr ausgesetzt zu sein.






Wir hatten Glück, da wir zu einer besonderen Zeit in der Stadt waren. Das Vollmond-Festival in der Altstadt von Hoi An feiert die Mondgottheit mit begrenztem Gebrauch der elektrischen Beleuchtung, mit Seidenlaternen, um die Häuser und Straßen stattdessen zu beleuchten. Papierschalen mit Kerzen wurden in den Fluss gesetzt und die ebenfalls mit Lampions geschmückten Boote luden zu einer Fahrt auf dem Fluss ein. Uns hat allerdings der Gedanke bei 95 grad auch noch eine Schwimmweste tragen zu müssen, abgeschreckt.








Hier haben wir es uns einfach gut gehen lassen. Haben den Flair der Stadt genossen, waren am Meer, haben gut gegessen, waren alle gemeinsam bei der Massage und haben uns beim Schneider Klamotten anfertigen lassen.




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