Hue – die ehemalige Kaiserstadt

Für uns ging’s über den weltbekannten Wolken Pass, dem Hai Van Pass nach Hue, der ehemaligen Kaiserstadt. Da die Busse leider nie an den schönen Stellen halten, haben wir uns für einen Private Driver entschieden. Der Pass bildet die natürlich Grenze und Wetterscheide zwischen Nord- und Süd-Vietnam.

Eine fantastische Aussicht.
Die Asiaten fotografieren auch einfach gerne.

Wir haben uns dieses Mal für eine Unterkunft außerhalb der Stadt entschieden.

Hüte stehen ihm einfach.

Nach einem chilligen Tag am Pool, hatten wir uns für abends das best bewehrteste Restaurant rausgesucht. Nach 20 Minuten mit dem Rad durch die Dunkelheit waren wir dann endlich da. Eigentlich war es eher ein Wohnhaus als ein Restaurant und wie der Sohn uns mitteilte, wohl heute auch geschlossen. Wir hatten uns schon auf die Räder geschwungen, als der Sohn uns hinterher gerannt kam und meinte, dass seine Mutter uns doch etwas kochen würde.

Krappenchips mit einer leckeren Füllung (wir wissen nicht genau was es war) und Shrimps in Tampuramantel.
Und noch ein Süppchen.
Als Hauptgang Fisch, eine Eierspeise, Reis und Gemüse.
Der Fisch war wohl vorzüglich.
Zum Nachtisch gabs dann noch Obst. Leider auch Jackfruit, was der eine Teil nicht verträgt und der andere nicht mag.

Das Essen was wirklich der Hammer und das für fünf Dollar pro Person und die Familie soo gastfreundlich, echt der Wahnsinn.

Am nächsten Tag stand Sightseeing auf dem Programm. Hue ist eine der historischsten, wenn nicht sogar die historischste Stadt in ganz Vietnam und liegt am bekannten Parfüm Fluss. Von 1802 bis 1945 war sie sogar Hauptstadt des Landes und Sitz der kaiserlichen Ngyuen-Dynastie.

Los ging’s mit dem Drachenboot zu unserem ersten Highlight.

Die Thien Mu-Pagode ist ein beeindruckender buddhistischen Tempel in dem der Mönch Tich Quang Duc gelebt hat.

Der 21m hohe Phước Duyên-Turm
Viele Besucher kommen zum Beten.
Sehr beeindruckend die Mönche bei ihrem Mittagsritual zu beobachten.
Mit dem Austin ließ sich der Mönch Tich Quang Duc zu einer Straßenkreuzung in Saigon fahren, um sich dann mit Benzin zu übergießen und anzuqqzünden.

Weiter ging’s mit dem Boot den Parfüm Fluss entlang. In der Nähe der Kaiser Zitadelle wurden wir abgesetzt. Die wirklich große Zitadelle zeigt, was Hue früher für ein unglaublich bedeutender Ort gewesen sein muss.

Leider hat uns niemand verraten, dass es nur einen Haupteingang bzw. Weg in die Zitadelle gibt. Wie sind dann fast einmal rumgelaufen und das Ding ist wirklich riesig. Und das bei einer Affenhitze und einer Luftfeuchtigkeit von über 80 Prozent.

Auf der Suche nach dem Eingang.
Einfach unfassbar heiß.
Eine richtige Frohnatur unsere Lina.
Eine wirklich tolle Anlage, aber einfach viel zu heiß an dem Tag.

Wir waren tatsächlich nicht mehr in der Lage uns alles anzuschauen.

Damit die Laune schnell wieder besser wird, sind wir auf dem schnellsten Weg erstmal essen gegangen.

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